Amazon öffnet Kindle für Entwickler – und startet eigenen AppStore
Erst vor ein paar Tagen hatte Amazon die Branche mit der Ankündigung überrascht, dass ab dem 30. Juni Autoren und Herausgeber mehr Geld beim Verkauf ihrer digitalen Bücher bekommen. Nun kommt der nächste Paukenschlag. Demnach will der Online-Händler im Laufe des Jahres mit einen eigenen App-Store für seinen Kindle-Reader an den Start gehen, in dem nicht nur Bücher, sondern auch andere Multimedia-Anwendungen wie Spiele zum Download bereit stehen sollen. Laut Amazon konnte mit Electronic Arts auch schon ein wichtiger Partner in diesem Bereich gewonnen werden.
Zudem kündigt das Unternehmen an, bereits im Februar ein entsprechendes Kindle Development Kit veröffentlichen zu wollen, dass Entwickler bei ihrer Arbeit unterstützen soll. Die Software wird übrigens nicht nur für den PC und für den Mac, sondern auch auch für Linux-Plattformen verfügbar sein. Wie die New York Times berichtet, haben Entwickler bezüglich der späteren Kosten für ihre Anwendungen freie Hand. Sie können sowohl kostenlose als auch gebührenpflichtige Anwendungen für den Kindle-Store erstellen.
Einen Haken hat die Sache allerdings. Laut Zeitungsbericht müssen Entwickler nämlich einen Teil der Übertragungskosten, die beim Herunterladen ihrer Anwendungen entstehen, bezahlen, da der mobile Datentransfer zwischen dem App-Store und dem Kindl für die Nutzer kostenfrei ist.
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