
Wow, da haben sich die Apple-Jungs aber beeilt. Vor ein paar Stunden sprach Steve Jobs vor ausgewählten Journalisten noch über das Antennen-Problem (“Antennagate”) beim neuen iPhone 4, da steht die Videoaufzeichnung der rund einstündigen Pressekonferenz auch schon als Quicktime-Video zur Verfügung. Zudem hat Apple eine ausführliche Dokumentation der Antennen-Probleme (im direkten Vergleich mit aktuellen Smartphones anderer Hersteller) online gestellt.
Da werden Erinnerungen wach …
(via)

Gestern ging der Fund eines vermeintlichen Apple iPhone 4G-Prototypen im Netz rauf und runter. Engadget schrieb als einer der ersten Tech-Blogs darüber. Veröffentlichte sogar ein nicht ganz scharfes Foto von dem Telefon. Gerüchte und Spekulationen über die Echtheit machten die Runde – bis Gizmodo mit einem Paukenschlag die Bühne betrat und neben detaillierten Bildern und zahlreichen Infos zur Ausstattung auch ein erstes Hands-On-Video präsentierte. Und obwohl Apple sich bis dato nicht zu dem Fund geäußert hat, sprachen fast alle Indizien für die Echtheit des iPhone-Prototypen.
Hier sind noch einmal die wichtigsten Features:
- iPhone OS 4.0
- Kamera auf der Vorderseite, unter anderem für Video-Chats
- verbesserte Kamera auf der Rückseite mit größerem Objektiv (fünf Megapixel?)
- Blitzlicht
- Micro-SIM-Karte wie beim iPad 3G
- verbessertes Display mit höherer Auflösung (HD-Auflösung)
- zweites Mikrophon neben der Kopfhörer-Buchse, vermutlich zur Geräuschunterdrückung
- zwei Lautstärkeregler
- alle Knöpfe (Power, Mute, Volume) sind aus Metall
- flacher, nicht-gewölbter Rücken (aus Keramik?)
- insgesamt eckigeres Design
- Aluminiumrahmen rund um das Gehäuse
- kleinere interne Bauteile, da der Akku 16 Prozent größer ist
Gestern Nacht kam dann nochmals Bewegung in die Geschichte, als bekannt wurde, dass die Jungs von Gizmodo für das Smartphone 5.000 US-Dollar auf den Tisch des Finders gelegt haben. Zudem meldete sich die Rechtsabteilung von Apple bei den Bloggern. In einem kurzen Schreiben bestätigte der Konzern die Echtheit der ganzen Geschichte, betonte aber, dass der Prototyp nicht verloren gegangen sei, sondern gestohlen wurde – und dass Apple das Gerät natürlich zurück haben wolle.
Als hätten die Mobilfunk-Provider nur auf das Statement von Apple heute Nachmittag (internationaler Verkaufsstart Ende Mai statt wie eigentlich geplant Ende April) gewartet, um kurze Zeit später ihre Kunden wissen zu lassen, dass auch sie beim iPad-Launch in knapp sechs Wochen mit dabei sind. Demnach werden in Großbritannien mit Vodafone, o2 und Orange gleich drei Anbieter spezielle mobile Datentarife für das iPad 3G anbieten – MicroSIM-Karte eingeschlossen.
Und jetzt wird es richtig interessant: Wie Vodafone in seiner Pressemitteilung stolz verkündet, wird der Konzern nicht nur in Großbritannien entsprechende UMTS-Datentarife anbieten, sondern auch in Spanien, Italien und Deutschland. Weitere Details, zu den (subventionierten) iPad-Preisen oder zu den Tarifen beispielsweise, wollte Vodafone allerdings nicht verraten. Von den Mitbewerbern o2, E-Plus und T-Mobile ist bis dato wenig zu hören. Der Bonner Konzern wolle sich zu einem späteren Zeitpunkt zum Thema iPad äußern, teilte ein Sprecher auf Anfrage mit.
Aber auch andere Anbieter stehen hierzulande bereits in den Startlöchern. Vor knapp zwei Wochen hat zum Beispiel der Mobilfunk-Discounter simyo mit der Prepaid MicroSIM-Karte ein entsprechendes Angebot für das iPad 3G angekündigt.
Was viele bereits vermutet haben, ist leider wahr geworden. Wie Apple per Pressemitteilung vor ein paar Minuten offiziell verkündet hat, erfolgt der internationale Launch des iPad erst Ende Mai. Also einen Monat später als eigentlich geplant – und angekündigt. Begründet wird dieser “nicht ganz einfache” Schritt mit der riesigen Nachfrage auf dem US-Markt. In knapp sechs Wochen wird es das iPad dann auch hoffentlich hierzulande offiziell zu kaufen geben.
Die gute Nachricht ist, dass das Tablet laut Apple international ab dem 10. Mai übrigens vorbestellt werden kann. Bis dahin sollen auch die Preise und mögliche Providerbindungen bekannt gegeben werden.
Hier die komplette Ankündigung von Apple:
Although we have delivered more than 500,000 iPads during its first week, demand is far higher than we predicted and will likely continue to exceed our supply over the next several weeks as more people see and touch an iPad™. We have also taken a large number of pre-orders for iPad 3G models for delivery by the end of April.
Faced with this surprisingly strong US demand, we have made the difficult decision to postpone the international launch of iPad by one month, until the end of May. We will announce international pricing and begin taking online pre-orders on Monday, May 10. We know that many international customers waiting to buy an iPad will be disappointed by this news, but we hope they will be pleased to learn the reason-the iPad is a runaway success in the US thus far.

Das Apple iPad ist noch gar nicht auf dem Markt, doch bei eBay wird bereits munter und zu stark erhöhten Preisen vorverkauft. Ich habe eben noch einmal nachgeschaut. Derzeit laufen fast 70 Auktionen für das Tablet. Ab einem Euro geht es los, doch die hohe Nachfrage treibt die Preise ordentlich nach oben. Ein iPad mit WLAN und 16 GB Speicher ist im Sofort-Kauf ab 620 Euro erhältlich. Für die 64 GB-Version (ebenfalls nur WLAN und ohne UMTS) werden gegebenenfalls 899 Euro fällig. Die Auslieferung erfolgt natürlich erst, sobald die Geräte in den USA verfügbar sind.
Ab dem 3. April wird Apple in den USA den Verkauf starten. Die einfache WLAN-Variante mit 16 GB Speicher kostet dort 499 US-Dollar. Wie ich Apple kenne, wird das iPad in Deutschland aber 499 Euro kosten. Entsprechende Hinweise gab es ja bereits bei Amazon und im T-Online-Shop. Vergleicht man die offiziellen Preise mit den eBay-Preisen, kann man durchaus von einem lukrativen Geschäft sprechen – auch wenn den Händlern für den Import der Geräte natürlich Kosten (vor allem Zoll) entstehen. Ende April dürfte die goldenen Zeiten für iPad-Vorbestellungen jedenfalls vorbei sein, denn dann ist das Apple Tablet hoffentlich auch hierzulande ganz offiziell und zu einem vernünftigen Preis zu haben.

Seit dem 12. März können Käufer in den Vereinigten Staaten das Apple iPad vorbestellen. Offizielle Verkaufszahlen gibt es noch nicht, doch glaubt man den Hochrechnungen verschiedener Analysten, dürfte Steve Jobs und seine Mannschaft durchaus zufrieden sein. Demnach haben in den ersten sechs Stunden nach Vorverkaufsbeginn zwischen 90.000 und 120.000 Käufer das Apple-Tablet bestellt. Und bis zum Verkaufsstart am 3. April dürften es einige mehr werden. Bis dahin läuft in den Apple-Fabriken in Asien die Produktion auf Hochtouren. Rund eine Million iPads sollen in den nächsten zwei Wochen vom Band laufen. Ob diese Menge reicht, ist allerdings fraglich, zumal das iPad auch außerhalb der USA zu kaufen sein wird.
Aber zurück zu den Analysten. Daniel Tello prognostiziert, dass innerhalb von drei Tagen nach Verkaufsstart weitere 150.000 Geräte über den Ladentisch gehen werden. Und nach zwei Wochen soll bereits das Eine-Millionste-iPad verkauft worden sein. Doch wie kommt der gute Mann, der schon in der Vergangenheit mit recht zuverlässigen Prognosen von sich Reden gemacht hat, auf diese Zahlen? Nun, das ist sein Job. Zahlen sammeln, auswerten und schließlich bewerten. Zum Schluss noch ein interessanter Vergleich: das Apple iPhone brauchte zwei Monate, um die Eine-Million-Hürde zu knacken.

Apple und der US-Vertriebspartner AT&T haben wieder ein paar Details zum kommenden iPad 3G bekannt gegeben. Konkret geht es um die verfügbaren Datentarife und die Möglichkeit, diese zu buchen. Normalerweise müssen Kunden einen AT&T-Shop aufsuchen oder die Hotline des Telefonkonzerns anrufen, um einen Laufzeitvertrag für das Apple iPhone abzuschließen. Doch mit dem iPad (Ende März werden die ersten Geräte in den USA auf den Markt kommen) soll alles anders werden.
Denn laut Apple können iPad-Käufer künftig bequem von zu Hause aus in die Geräte-Einstellungen ihres Tablet gehen, dort den gewünschten Datentarif auswählen und direkt aktivieren. Zur Verfügung stehen sowohl eine limitierte Datenrate von 250 Megabyte für 14,99 Dollar als auch eine unbegrenzte Datenflat für 29,99 Dollar im Monat. Die Abrechnung erfolgt über die Kreditkarte, deren Daten ebenfalls in den Tablet-Einstellungen hinterlegt werden müssen. Der Besuch im AT&T-Shop und dergleichen entfällt damit. Gut ankommen dürften auch die Warnmeldungen bei Nutzung des 250-Megabyte-Tarifs. Sind 80 Prozent den gebuchten Datenvolumens verbraucht, wird der iPad-Besitzer darüber entsprechend informiert. Gleiches passiert, wenn noch zehn Prozent (also 25 Megabyte) zur Verfügung steht und das Datenvolumen komplett aufgebraucht ist. Benötigt ein iPad-Besitzer in einem Monat ein größeres Datenvolumen, kann der gebuchte Datentarif problemlos und jederzeit aufgestockt werden. Auch der Wechsel von der Datenflat zum 250-Megabyte-Tarif soll möglich sein.
Ich persönlich finde diese Möglichkeit klasse und hoffe, dass auch T-Mobile (hierzulande ein heißer Anwärter als iPad 3G-Vertriebspartner) uns (sollten die Bonner den Zuschlag für das UMTS-iPad bekommen) diese Möglichkeit bieten wird. Die Hoffnung hege ich natürlich auch bei den anderen Anbietern wie Vodafone, o2 und E-Plus.
(via: Gadget Lab/Wired)
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