Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Domains’

Nicht-projektierte Domains günstig abzugeben

Es wird Zeit, in meinem Domain-Portfolio mal wieder ein wenig aufzuräumen. Dort tummeln sich derzeit noch ein Haufen Domains, die zum Teil bereits projektiert waren bzw. für Blogprojekte angedacht waren. Bis Ende des Monats stehen die Domains hier in meinem Blog zum Verkauf, dann gehen sie bei eBay oder Sedo (einige Domains sind dort bereits geparkt) in die Auktion. Ab 20 Euro geht es los. Preise (Verhandlungsbasis) gibt es auf Anfrage, einfach kurze Mail an mich oder via Twitter an @mediakontor mit der Info, welche Domain(s) von Interesse ist/sind. Vielen Dank.

Ach noch was: Bei den zu Verkauf stehenden Domains handelt es sich um Adressen sowohl älteren als auch jüngeren Datums. Teilweise besitzen die Domains bereits einen entsprechenden Google Pagerank.

Apple- / App- / iPad-Domains
- appgecheckt.de (super Domain für App-Reviews, nicht nur für AppStore-Nutzer interessiert)
- ipadprofessional.de
- ipad-bücher.de
- ipad-gaming.de

Twitter-Domains
- twitter-toolbox.de (sollte mal ein Blog für hilfreiche Twitter-Tools werden)
- twittercharts.net
- twitterologen.de (analog zu Metereologen)

Politik-Domains
- netzensur.de
- nichtwaehlbar.de (die nächste Wahl kommt bestimmt)

Auslands-Domains
- blick-ins-ausland.de (ideal für Auswanderungsblog oder dergleichen)
- neustart-im-ausland.de
- start-ins-ausland.de

SEO- / Keyword-Domains
- stromanbietercheck.de

Domain sex.com wird wieder verkauft – Mindestgebot 1 Million Dollar


Es ist mal wieder soweit. Der derzeitige Eigentümer der überaus populären Domain sex.com will sich von seinem liebsten Stück Cyberspace trennen. Schon im kommenden Monat soll die begehrte Internetadresse zur Auktion angeboten werden. Das Mindestgebot liegt bei einer Millionen Dollar. Der Endpreis dürfte um einiges höher liegen. Demnach hat der aktuelle Besitzer für die Domain sex.com vor vier Jahren angeblich 14 Millionen Dollar springen lassen.

(via TechCrunch)

dotBayern: Eigene Domain-Endung für Unabhängigkeit im Cyberspace

Was fehlt dem Freistaat Bayern bislang für seine virtuelle Identität? Ganz genau, eine eigene Top Level Domain namens dotBayern. Die Idee dafür ist nicht neu. Die Vorbereitungen laufen bereits seit vielen Monaten und jetzt gibt es sogar ein wenig Licht am Ende des Warte-Tunnels, wie es scheint. Einem Bericht der Augsburger Allgemeinen zufolge hat der Europaausschuss des Bayrischen Landtages in München einem entsprechenden Vorschlag jetzt zugestimmt. Mit anderen Worten: Bayern soll mit Unterstützung der Landesregierung eine eigene Domain-Endung erhalten. Man wolle die erste Region in Deutschland sein, die eine eigene Top Level Domain habe, meint CSU-Mann Eberhard Sinner (CSU). Zudem sei Bayern ein weltweit bekannter Begriff. Insbesondere für Hotels und Unternehmen mit Sitz im Freistaat könnte sich die Domain-Endung als sinnvoll erweisen.

Damit wäre die Unabhängigkeit Bayerns zumindest im Cyberspace hergestellt. Aber man bleibe politisch trotzdem bundestreu.

Die Vermarktungsmöglichkeiten hat unter anderem auch der Bayrische Tourismusverband erkannt. Im Dezember letzten Jahres wurde die Marke “Bayern” zum zweiten Mal in Folge mit dem Superbrand-Award ausgezeichnet:

Neben den bayerischen Automobilgrößen AUDI und BMW gehört Bayern zu den 65 deutschen Top-Brands, die aus über 1300 Nominierten mit dem Superbrands-Award geehrt wurden. Eine 15-köpfige Experten-Jury prämierte die stärksten Marken des Landes nach den Kriterien Marktwert, Beständigkeit und Qualität.

Doch zurück zur Politik: Nachdem der Freistaat den Antrag nun unterstützt, steht einer Bewerbung bei der ICANN wohl nichts mehr im Wege. Bis die ersten Internetadressen mit dem neuen Domain-Endung online gehen werden, dauert es aber sicherlich noch ein paar Monate.

Letztes Pagerank-Update in 2009 ist da

31. Dezember 2009 Michael Friedrichs 1 Kommentar

Genau zwei Monate nach der letzten Aktualisierung am 30. Oktober hat Google heute Nacht die Pagerank-Werte aktualisiert. Besonders schnell haben es natürlich wieder die Suchmaschinen-Profis von Sistrix bemerkt und trotz später Stunde noch darüber gebloggt.

Bis dato konnte ich allerdings so gut wie keine Änderungen bei meinen anderen Projektseiten feststellen. Dieses Blog ist zum Beispiel auf PR3 geblieben. Wenn ihr eure Seite auf die Schnelle auf Pagerank-Veränderungen hin überprüfen wollt, könnt das hiermit machen.

KategorienDomains, Internet Tags: , ,

Domainhandel: russia.com für nur 1,5 Millionen Dollar verkauft

russiadotcom
Ein interessanter Domainverkauf ging diese Woche bei Sedo über die Bühne. Fast unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit wechselte die Internetadresse russia.com auf dem Domain-Handelsplatz für 1,5 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund eine Million Euro) den Besitzer. Wer der neue Eigentümer ist, ist nicht bekannt. Wer sie verkauft hat, dagegen schon.

Demnach gehörte russia.com seit 1995 einem Unternehmen namens New Media Holdings in Seattle, das sich auf Ländernamen und einige ausgewählte generische Domains wie beispielsweise birds.com sowie deren Vermarktung spezialisiert hat. Wie ein Blick auf die Firmen-Homepage zeigt, gehören zum aktuellen Portfolio unter anderem Adressen wie algeria.com, scotland.com, nepal.com und ukraine.com. Über die Gründe des Domainverkaufs ist nichts bekannt. Eineinhalb Millionen Dollar ist zwar eine Menge Geld, aber im Vergleich zum Verkaufspreis von korea.com (fünf Millionen Dollar legte der neuen Besitzer vor ein paar Monaten auf den Verhandlungstisch) nicht besonders viel. Nichtsdestotrotz rankt russia.com bei der Google-Suche auf Platz drei, besitzt einen Pagerank von sechs und verzeichnet im Monat rund 9.000 Unique Visits. Ob der neue Eigentümer auf der Domain ebenfalls eine Reisebuchungsplattform installieren wird, wird sich sicherlich bald zeigen.

Interner DENIC-Bericht zur Domainvergabe bei Wikileaks aufgetaucht

denic-logoWenn es nach dem Willen der DENIC ginge, wäre der vertrauliche Untersuchungsbericht wahrscheinlich nie an die Öffentlichkeit gelangt. Das Internetportal Wikileaks, dem in der Vergangenheit schon des Öfteren sensible Informationen zugespielt wurde, hat am Donnerstagabend ein 25 Seiten starkes Papier online gestellt, das die Ergebnisse der Einführungsphase sowie der Registrierungsfreigabe der neuen deutschen Kurz-Domains schonungslos zusammenfasst. Gegenüber Focus Online – für die ich die Geschichte recherchiert habe – bestätigte DENIC-Chefin Sabine Dolderer die Echtheit der Unterlagen. Demnach sei der Bericht vor ein paar Tagen an alle Mitglieder versandt worden. Nichtsdestotrotz handle es sich bei dem Bericht um eine professionelle Aufarbeitung des gesamten Domainvergabeprozesses. Sowohl die DENIC-Mitglieder als auch die Mitarbeiter der Registrierungsstelle hätten in einer nicht einfachen Situation gut mitgespielt und den Ablauf trotz aller Kritik und Fehler gut gemeistert. Zudem habe man sich bemüht, ein faires und transparentes Angebot zu schaffen und dies auch technisch durchzusetzen.

25 Seiten brisante Informationen
Ein tieferer Einblick in den Verlauf der Domainvergabe war bislang nur den DENIC-Mitgliedern sowie deren Mitarbeiter vorbehalten. Das sieht jetzt schon etwas anders aus. Das Internetportal Wikileaks, dem in der Vergangenheit schon des Öfteren vertrauliche Dokumente zugespielt wurde, hat am Donnerstagabend einen 25 Seiten starken Untersuchungsbericht veröffentlicht, der die Ergebnisse der Einführungsphase sowie der Registrierungsfreigabe schonungslos zusammenfasst. Gegenüber Focus Online bestätigte Sprecher Michael Schleicher die Echtheit des Dokumentes. Demnach sei der Bericht vor ein paar Tagen an alle DENIC-Mitglieder versandt worden. “Es ist bedauerlich, dass interne Papiere an die Öffentlichkeit gelangt sind”, sagte Sabine Dolderer. Nichtsdestotrotz handle es sich bei dem Bericht um eine professionelle Aufarbeitung der Einführungs- und Vergabephase. Sowohl die Mitglieder als auch ihre Mitarbeiter hätten in dieser nicht einfachen Situation gut mitgespielt und den Ablauf trotz aller Kritik und Fehler gut gemeistert.

Probleme mit dem Maileingang
Doch warum geht es in dem Bericht? Neben bekannten Informationen wie beispielsweise die Anpassung der Domainrichtlinien enthält das Papier unter anderem auch Details zur Mitgliederbetreuung, eine Auswertung von Presseanfragen sowie eine Übersicht der technischen Probleme sowohl bei der Einführung als auch bei der späteren Domainvergabe. Und genau hier wird es besonders interessant. Wie die Erstellerin des DENIC-Berichtes, der Focus Online vorliegt, schreibt, sei ein Fehler in der verwendeten Mail-Software zur Domainbestellung auf das mangelnde Know-how der Techniker zurückzuführen. Schuld sei vermutlich eine zu geringe Einarbeitungszeit als auch ein zu kurzer Testzeitraum.

Fehler verhinderte Domain-Registrierung
Konkrete Erwähnung finden auch zwei DENIC-Mitglieder, die bei der Vergabe am vergangenen Freitag leer ausgegangen sind. “Durch einen Fehler seitens der Registrierstelle war mein Unternehmen von der Domainvergabe quasi ausgeschlossen”, bestätigte René Röhner, Geschäftsführer von Tevo Media aus dem schwäbischen Meitingen, im Gespräch mit Focus Online. Deshalb verhandle sein Unternehmen derzeit mit der DENIC über eine gewisse finanzielle Entschädigung. Schließlich hätten Tevo Media-Kunden rund 1.500 Domains vorbestellt und sein Unternehmen hätte keine Chance gehabt, diese erfolgreich zu registrieren. Dass er nach Behebung des Fehlers überraschend doch noch den Zuschlag für eine zweistellige Domain bekommen habe, sei reiner Zufall gewesen, da ein anderer Registrar die Adresse wieder freigegeben habe.

Noch ein bisschen enttäuschter dürfte Hans-Peter Oswald sein. Der Geschäftsführer des Kölner Webhosting-Dienstleisters Secura ist komplett leer ausgegangen, weil die DENIC-Technik gestreikt hat. Auf Anfrage wollte sich der Unternehmer allerdings nicht äußern, schließlich sei dies eine vertrauliche Angelegenheit zwischen ihm und der DENIC.

Rechtliche Einschätzung ist schwierig
“Bei der Registrierung sind technische Schwächen zu Tage getreten, die einzelne DENIC-Mitglieder von dem Vergabeverfahren zumindest zeitweilig ausgeschlossen hat”, betont Rechtsanwalt Dominik Boecker, Spezialist für Domainrecht in Köln. Inwieweit sich daraus rechtliche Ansatzpunkte für ein Vorgehen ergeben, sei derzeit noch nicht absehbar. Zu einer Neuvergabe – wie vielfach in Foren und Blogs gefordert – werde es nach seiner Einschätzung aber nicht kommen, weil die DENIC über die bereits vergebenen Domains Verträge abgeschlossen habe. Diese seien nach seiner Auffassung wirksam. Deshalb stelle sich dann nur die Frage nach einer Schadensersatzleistung.

KategorienDomains, Internet Tags: , , ,

Google Pagerank-Update ist da

30. Oktober 2009 Michael Friedrichs 2 Kommentare

google-logoWas lange währt, wird endlich gut. Heute Nacht hat Google seit längerer Zeit (das letzte Update war Ende Juni wenn ich mich richtig erinnere) wieder einmal ein Pagerank-Update durchgeführt. Und wie es scheint, steht die Suchmaschine meinen Web-Projekten ziemlich wohlwollend gegenüber. Mehr als die Hälfte meiner Seiten darf sich nun um einen höheren PR-Wert freuen. Mein Blog hier ist beispielsweise von zwei auf drei hoch gestiegen. Ist jetzt nicht so prickelnd, freut mich aber trotzdem.

Auch die Profis von Sistrix haben sich soeben in ihrem Blog über das Update geäußert und in den Daten ein interessantes Datum entdeckt:

Der Zeitpunkt, zu dem die Daten berechnet wurden ist dieses Mal außergewöhnlich lange her: Stichtag scheint ein Datum um den 12.09. gewesen zu sein.

In der Tat, bei vergangenen Pagerank-Updates lag der zeitliche Abstand zwischen Datenberechnung und Aktualisierung der Datencenter wesentlich enger beieinander. Bleibt zu hoffen, dass das nächste Update wieder pünktlicher kommt.

Seo United hat sich heute Morgen ebenfalls mit die aktuellen Pagerank-Update beschäftigt. Neben allgemeinen Infos gibt es bei ihm auch ein paar Links zu Tools, mit denen ihr euren neuen Pagerank feststellen könnt.

  • Es dauert einige Stunden, manchmal sogar Tage, bis alle Google Datenzentren den neuen PR anzeigen.
  • Bei einem Update kann die Google Toolbar die neuen, vorrübergehend dann aber auch wieder die alten Werte anzeigen.
  • Während eines Updates sind erfahrungsgemäß die meisten Tools zur Überprüfung des PageRanks überlastet.
  • Es kann sein, dass bei einem Update zunächst nur Startseiten, nur Unterseiten oder bestimmte Webseiten berücksichtigt werden.
  • Manchmal gibt es einige Tage später noch eine Nachbesserung, bei welcher bis dahin noch nicht berücksichtigte Webseiten den neuen PR erhalten.
  • KategorienDomains, Internet Tags: , ,