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Archiv für die Kategorie ‘Internet’

Blog-Systeme im Vergleich: Wordpress steht an der Spitze


Eine interessante Umfrage (die allerdings nicht repräsentativ ist) habe ich bei den Jungs von wpbeginner.com entdeckt. Sie haben 3.000 Blogger gefragt, auf welcher Plattform sie ihr Blog betreiben. Die Antworten seht ihr in den Grafik. Überraschend ist das Ergebnis allerdings nicht, zumal Wordpress nach eigenen Angaben mit rund zehn Millionen Nutzern unangefochten an der Spitze der Blog-Systeme steht.

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Telekom löscht 19 Terabyte Vorratsdaten

Kaum hatte die Richter am Bundesverfassungsgericht die Vorratsdatenspeicherung für verfassungswidrig erklärt, da drückten die meisten Telekommunikations- konzerne schon auf den Löschknopf und schoben Milliarden von gespeicherten Verbindungsdaten in den digitalen Mülleimer. Mit dabei ist auch die Deutsche Telekom. Wie golem.de berichtet, sind die Bonner gerade dabei, sage und schreibe 19 Terabyte (!!) Vorratsdaten zu löschen, was ungefähr 4,85 Milliarden ausgedruckte DinA4-Seiten entsprechen würde. Dass der Löschvorgang nicht innerhalb von ein paar Minuten abgeschlossen sein dürfte, sollte bei der Datenmenge eigentlich klar sein. Kein Wunder also, dass der Vorgang laut Telekom-Sprecher mehrere Tage dauert. Sicherheitskopien und Backups gebe es übrigens nicht. Zudem sei die Löschung der gespeichert Verbindungsdaten vollständig und endgültig.

(Bild: Klicker / pixelio.de)

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Eigene Bilder bei Google Street View hochladen und modifizieren

Während in Deutschland noch heiß über die Einführung von Google Street View diskutiert wird, ist der digitale Straßen und Häuseratlas im Heimatland USA schon einen Schritt weiter. Wie ReadWriteWeb berichtet, können Street View-Nutzer dort ab sofort nicht nur eigene Bilder via Picassa oder Flickr hochladen, sondern die Bilder auch perspektivisch entsprechend anpassen. Als kleiner Nebeneffekt erhofft erhofft sich Google, über den nutzergenerierten Content nicht erschlossene Gebiete (autofreie Zonen) wie beispielsweise Fußgängerzonen erfassen zu können.

“We began integrating user photos into Street View last year. User photos allow you to view locations from entirely new perspectives, whether through the eyes of a talented photographer with a knack for capturing architectural detail, or simply taken from locations we couldn’t get to… We’re making it easier to navigate through these images in a way that should feel similar to how you’re used to exploring within Street View.”

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Abschied per E-Mail: Umstrittener Abmahn-Anwalt hat sich erschossen

Nein, es ist offensichtlich kein makaberer Scherz. Der prominente Abmahn-Anwalt Günter Freiherr von Gravenreuth ist tot. Der umstrittene Jurist, der vor kurzem vom Landgericht Berlin wegen Betrugs zu einer Haftstrafe von 14 Monaten ohne Bewährung verurteilt wurde, hat sich in der Nacht von Sonntag auf Montag das Leben genommen. Laut Bayerntext erschoss sich der 61-Jährige unmittelbar nachdem die alarmierte Polizei in seine Wohnung in München-Schwabing eingedrungen war.

Laut Informationen von Gulli schickte der Anwalt um 01.15 Uhr noch eine Abschiedsmail an alle seine Kontakte.

In seinem “letzten Gruß in die Runde” gab er bekannt, dass er sich nun mit einer scharfen Waffe umbringen würde. Die in der E-Mail genannten Motive für seinen Selbstmord sind sehr vielfältig aber alle privater Natur. [...] In seinem Umkreis hatte man schon seit einiger Zeit mit einer derartigen Aktion gerechnet. Für Insider war es offensichtlich, dass er schon aus Prinzip niemals freiwillig seine Haftstrafe antreten würde. Scheinbar war der Freitod für ihn der einzig gehbare Ausweg, um sein Gesicht am Ende nicht zu verlieren.

Normalerweise würde ich darüber nicht schreiben, aber der gute Mann war ja nun mal kein unbeschriebenes Blatt in der Community. Tausende Internetnutzer haben vor seinen Abmahnschreiben (und Methoden) gezittert, nur wenige haben sich getraut, seinen Forderungen zu widersprechen. Nichtsdestotrotz ist der Selbstmord des prominenten Anwalts vor allem für seine Familie eine schlimme Angelegenheit. Ähnlich wie Caschy werde ich Jubelrufe, Freundentänze und dergleichen deshalb kommentarlos löschen.

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Keine nackte Haut mehr: Apple löscht über 5.000 Apps aus dem AppStore

Die Moralapostel und Sittenwächter im Apple AppStore schwingen derzeit den digitalen Besen. Großputz ist angesagt in diesen Tagen, denn der Online-Shop soll wieder schön sauber werden. Kein Schmutz mehr, keine Fäkalausdrücke mehr, keine nackte Haut mehr und erotische Literatur (und was dafür gehalten wird) erst recht nicht mehr. So will es jedenfalls Apple-Boss Steve Jobs und hat seinen AppStore-Aufpassern gleich ein paar neue Regeln diktiert. Ähnliche Regeln gab es schon, doch in der Vergangenheit wurden diese leider nicht konsequent genug befolgt. Von diesen peinlichen Fehlern hat Jobs jetzt anscheinend genug und zum Großreinemachen aufgerufen. Das erste Ergebnis der Säuberungsaktion: Rund 5.000 Apps wurden aus dem Angebot des AppStore gelöscht. Weitere Anwendungen dürften in den nächsten Tagen folgen.

Der US-Blogger Jon Atherton hat bei Apple nachgefragt. Hier sind die Antworten. Sein Kommentar dazu steht jeweils in Klammern dahinter.

1. No images of women in bikinis (Ice skating tights are not OK either)

2. No images of men in bikinis! (I didn’t ask about Ice Skating tights for men)

3. No skin (he seriously said this) (I asked if a Burqa was OK, and the Apple guy got angry)

4. No silhouettes that indicate that Wobble can be used for wobbling boobs (yes – I am serious, we have to remove the silhouette in this pic)

5. No sexual connotations or innuendo: boobs, babes, booty, sex – all banned

6. Nothing that can be sexually arousing!! (I doubt many people could get aroused with the pic above but those puritanical guys at Apple must get off on pretty mundane things to find Wobble “overtly sexual!)

7. No apps will be approved that in any way imply sexual content (not sure how Playboy is still in the store, but …)

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Wordpress-Ausfall betraf über 10 Millionen Blogs

19. Februar 2010 Michael Friedrichs 3 Kommentare

Wordpress-Gründer Matt Mullenweg hat sich bei den betroffenen Nutzern für den Ausfall seines Blog-Systems gestern Nacht offiziell entschuldigt. 110 Minuten lang (so lange dauerte ein Ausfall noch nie) waren 10,2 (!!) Millionen Blogs nicht erreichbar, darunter auch VIP-Kunden wie das Techblog TechCrunch und GigaOM.

Noch eine interessante Zahl verriet Mullenweg. Demnach sind den Blogbetreibern durch den Ausfall rund 5,5 Millionen Pageviews durch die Lappen gegangen. Daten gingen nach Angaben des Wordpress-Gründers übrigens nicht verloren – und waren jederzeit vor unbefugten Zugriffen sicher. Ob die betroffenen VIP-Kunden eine finanzielle Entschädigung für die Downtime bekommen, ist nicht bekannt.

Today WordPress.com was down for approximately 110 minutes, our worst downtime in four years. The outage affected 10.2 million blogs, including our VIPs, and appears to have deprived those blogs of about 5.5 million pageviews.

What Happened: We are still gathering details, but it appears an unscheduled change to a core router by one of our datacenter providers messed up our network in a way we haven’t experienced before, and broke the site. It also broke all the mechanisms for failover between our locations in San Antonio and Chicago. All of your data was safe and secure, we just couldn’t serve it.

What we’re doing: We need to dig deeper and find out exactly what happened, why, and how to recover more gracefully next time and isolate problems like this so they don’t affect our other locations.

I will update this post as we find out more, and have a more concrete plan for the future.

I know this sucked for you guys as much as it did for us — the entire team was on pins and needles trying to get your blogs back as soon as possible. I hope it will be much longer than four years before we face a problem like this again.

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Domain sex.com wird wieder verkauft – Mindestgebot 1 Million Dollar


Es ist mal wieder soweit. Der derzeitige Eigentümer der überaus populären Domain sex.com will sich von seinem liebsten Stück Cyberspace trennen. Schon im kommenden Monat soll die begehrte Internetadresse zur Auktion angeboten werden. Das Mindestgebot liegt bei einer Millionen Dollar. Der Endpreis dürfte um einiges höher liegen. Demnach hat der aktuelle Besitzer für die Domain sex.com vor vier Jahren angeblich 14 Millionen Dollar springen lassen.

(via TechCrunch)

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Google Buzz auf dem Smartphone – vorerst nur für Android und iPhone

Ihr seid Besitzer eines Android-Handys oder eines Apple iPhone? Dann könnt ihr Google Buzz gleich testen. Einfach in eurem Smartphone-Browser die URL buzz.google.com eintippen und schon kann es losgehen. Weitere Handy-Betriebssysteme sollen in Kürze ebenfalls unterstützt werden.

Alle Features und weitere Details zu Google Buzz for Mobile gibt es übrigens im Google-Blog.

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