Die Moralapostel und Sittenwächter im Apple AppStore schwingen derzeit den digitalen Besen. Großputz ist angesagt in diesen Tagen, denn der Online-Shop soll wieder schön sauber werden. Kein Schmutz mehr, keine Fäkalausdrücke mehr, keine nackte Haut mehr und erotische Literatur (und was dafür gehalten wird) erst recht nicht mehr. So will es jedenfalls Apple-Boss Steve Jobs und hat seinen AppStore-Aufpassern gleich ein paar neue Regeln diktiert. Ähnliche Regeln gab es schon, doch in der Vergangenheit wurden diese leider nicht konsequent genug befolgt. Von diesen peinlichen Fehlern hat Jobs jetzt anscheinend genug und zum Großreinemachen aufgerufen. Das erste Ergebnis der Säuberungsaktion: Rund 5.000 Apps wurden aus dem Angebot des AppStore gelöscht. Weitere Anwendungen dürften in den nächsten Tagen folgen.
Der US-Blogger Jon Atherton hat bei Apple nachgefragt. Hier sind die Antworten. Sein Kommentar dazu steht jeweils in Klammern dahinter.
1. No images of women in bikinis (Ice skating tights are not OK either)
2. No images of men in bikinis! (I didn’t ask about Ice Skating tights for men)
3. No skin (he seriously said this) (I asked if a Burqa was OK, and the Apple guy got angry)
4. No silhouettes that indicate that Wobble can be used for wobbling boobs (yes – I am serious, we have to remove the silhouette in this pic)
5. No sexual connotations or innuendo: boobs, babes, booty, sex – all banned
6. Nothing that can be sexually arousing!! (I doubt many people could get aroused with the pic above but those puritanical guys at Apple must get off on pretty mundane things to find Wobble “overtly sexual!)
7. No apps will be approved that in any way imply sexual content (not sure how Playboy is still in the store, but …)

Besitzer des Nexus One können sich freuen, denn Google hat vor ein paar Stunden ein umfangreiches Software-Update zum Download freigegeben. Neben einigen Verbesserungen in puncto Stabilität und Leistung sowie einer neuen Version von Google Googles und Google Maps dürfte die wohl interessanteste Neuheit die lang ersehnte Multitouch-Unterstützung sein. Im Browser, in der Bildergalerie sowie in Google Maps lassen sich Inhalte jetzt wie beim iPhone via Fingerbewegung nach Belieben vergrößern und verkleinern.
Hier sind die Details:
Google Goggles: this mobile application will now be available directly on your device by launching it from your All Apps menu. Just use your Nexus One camera to start searching the web
Google Maps: the Maps application with be updated to a new version, Google Maps 3.4, which will include:
* Starred items synchronized with maps.google.com – access your favorite places from your phone or computer
* Search suggestions from your personal maps.google.com history – makes it easy to search for places you’ve searched for before
* Night mode in Google Maps Navigation – automatically changes your screen at night for easier viewing and driving
Pinch-to-zoom functionality: devices will now include a new pinch-to-zoom mechanism in the phone’s Browser, Gallery and Maps applications
3G connectivity: we will provide a general fix to help improve 3G connectivity on some Nexus One phones

Erst vor ein paar Tagen hatte Amazon die Branche mit der Ankündigung überrascht, dass ab dem 30. Juni Autoren und Herausgeber mehr Geld beim Verkauf ihrer digitalen Bücher bekommen. Nun kommt der nächste Paukenschlag. Demnach will der Online-Händler im Laufe des Jahres mit einen eigenen App-Store für seinen Kindle-Reader an den Start gehen, in dem nicht nur Bücher, sondern auch andere Multimedia-Anwendungen wie Spiele zum Download bereit stehen sollen. Laut Amazon konnte mit Electronic Arts auch schon ein wichtiger Partner in diesem Bereich gewonnen werden.
Zudem kündigt das Unternehmen an, bereits im Februar ein entsprechendes Kindle Development Kit veröffentlichen zu wollen, dass Entwickler bei ihrer Arbeit unterstützen soll. Die Software wird übrigens nicht nur für den PC und für den Mac, sondern auch auch für Linux-Plattformen verfügbar sein. Wie die New York Times berichtet, haben Entwickler bezüglich der späteren Kosten für ihre Anwendungen freie Hand. Sie können sowohl kostenlose als auch gebührenpflichtige Anwendungen für den Kindle-Store erstellen.
Einen Haken hat die Sache allerdings. Laut Zeitungsbericht müssen Entwickler nämlich einen Teil der Übertragungskosten, die beim Herunterladen ihrer Anwendungen entstehen, bezahlen, da der mobile Datentransfer zwischen dem App-Store und dem Kindl für die Nutzer kostenfrei ist.

Ein spätes Osterei gibt es in diesem Jahr von Wordpress. Die Entwickler des weit verbreiteten Blog-Systems haben jetzt einen konkreten Release-Termin für Wordpress 3.0 angekündigt. Demnach soll die fertige Version bereits am 13. April zum Download bereit gestellt werden. Vor ein paar Wochen hieß es noch, die neue Wordpress-Version werde voraussichtlich erst Sommer veröffentlicht. Ob es bei diesem Termin bleibt, steht erfahrungsgemäß noch in den Sternen steht.
Immerhin: das Ziel ist gesetzt und ein grober Zeitplan für die Entwickler wurde festgelegt. Insofern es keine Verschiebungen gibt, soll am 1. März die öffentliche Beta-Phase beginnen, am 29. März eine Release Candidate-Version erscheinen und am 13. April wie gesagt die fertige Software veröffentlicht werden.
Was ist neu bei Wordpress 3.0? Hier die wichtigsten bekannten Änderungen:
Das Standardtheme “Kubrick” wird in Rente geschickt und die Nachfolge tritt “2010″ an. Bis auf den Namen gibt es derzeit nur wenige Informationen zu dem neuen Standardtheme. Laut Peruns Weblog soll als Vorbild das Theme “Kirby” herhalten und sowohl einen anpassbaren Header (separat für Seiten und Artikel) als auch einen anpassbaren Hintergrund und ein Drop-Down-Menü beeinhalten.
Die bisherigen Versionen von Wordpress Multi-User (WPMU) und Wordpress werden vereint. Das bedeutet, dass die Funktionen von WPMU in Wordpress integriert werden und die Entwicklung von WPMU eingestellt wird. Mit Wordpress 3.0 soll es optional möglich werden, beliebig viele Blogs anzulegen und zu verwalten. Darüber hinaus wird man die Social Network-Erweiterung BuddyPress verwenden können.
Core-Plugins werden eingeführt. Damit können Funktionen in Plugins ausgelagert werden. Zudem können die Benutzer so selber entscheiden, welche Komponenten ihr System enthalten soll und welche nicht. Damit wird einerseits dem Ruf nach einem schlankeren System Rechnung getragen und andererseits kann die Entwicklung einzelner Komponenten fokussierter stattfinden.
Auch die Menüführung des Frontends können Nutzer ab Wordpress 3.0 nach ihrem Wünschen konfigurieren. Die Entwickler haben das Feature in einem kurzen Screencast kurz vorgestellt. Um diese Funktion allerdings nutzen zu können, muss im Theme ein spezielles Template-Tag eingebaut werden.

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