GEZ-Fahnder bald arbeitslos? Pauschale Haushaltsabgabe soll kommen

gez-logoEs gibt Neuigkeiten in Sachen künftiger Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunkangebotes. Laut Informationen des Kontakters wollen sich die Bundesländer zwischen zwei Modellen der Gebührenfinanzierung entscheiden. Zur Diskussion steht die bisherige Variante (pro Gerät wird bezahlt) und eine neue pauschale Haushaltsabgabe. Ein entsprechendes Gutachten sei bereits in Auftrag gegeben worden, das klären soll, ob dieses Finanzierungsmodell verfassungskonform realisierbar sei.Zudem müsse noch geklärt werden, wie die Haushaltsabgabe bei Unternehmen und Büros umgesetzt werden könne. Einen Punkt wissen die öffentlichen-rechtlichen Sendeanstalten allerdings schon ganz genau: Bei einem Umstieg müssten sie pro Jahr mit einer 1.000.000.000 Euro weniger auskommen. Warum, weiß ich allerdings nicht. Werden doch mit der Pauschale auch die bisher nicht erfassten Schwarzseher zur Kasse gebeten. Ergo mehr Geld für ARD, ZDF und Co.

Am Mittwoch tagen die Mitglieder der Rundfunkkommission zum nächsten Mal. Hier soll angeblich schon der Zeitplan für die Reform des Gebührenmodells festgelegt werden. Demnach soll bis zum kommenden Jahr soll das Konzept ausgearbeitet werden. In drei Jahren soll die Haushaltsabgabe dann umgesetzt werden. Die überaus beliebten GEZ-Fahnder werden damit wohl der Vergangenheit angehören.

26. Oktober 2009 von Michael Friedrichs
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