Google Home View: Wie sieht es in deiner Wohnung aus?

Während ganz Deutschland noch über Google Street View diskutiert, geht „heute-Show„-Reporter Martin Sonneborn schon einen Schritt weiter. Ausgestattet mit falschen Mitarbeiter-Ausweisen, dunklem Anzug und wichtig aussehenden Formularen hat er zusammen mit ein paar Fotografen am vergangenen Freitag den Startschuss für Google Home View gegeben und gleich die ersten Haushalte besucht – um Innenaufnahmen zu machen und die Bilder später ins Internet zu stellen. Wer jetzt großes Misstrauen von den Bewohnern erwartet hat, irrt sich leider – wie das Video ziemlich deutlich zeigt. Mein Highlight: die schwarzen Papp-Balken für die spätere Anonymisierung (durch Pixelung) der Bewohner. Aber sehr selbst und vergesst nicht, nachher eure Bude aufzuräumen, falls das Google Home View-Team plötzlich vor eurer Wohnungstür steht und Fotos vom Schlafzimmer machen möchte 😉

(via: Caschy)

15. März 2010 von Michael Friedrichs
Kategorien: Fun, Internet | Schlagwörter: , , | 3 Kommentare

Kommentare (3)

  1. Hmm, diese kurzen Berichte sind für mich immer so eine Sache. Vermutlich klingeln die Macher bei 50 Leuten, 5 davon machen ohne zu zögern mit. Und genau nur die werden dann gezeigt (weil die anderen ja langweilig sind) – am Ende wird es verallgemeinernd zusammengeschnitten und gezeigt…

  2. Das SOLLTE eigentlich jedem TV-Zuschauer bei solchen Geschichten klar sein. Die Redaktion hat ein Ziel, Kameraleute und Reporter werden losgeschickt und der richtige Schnitt sorgt dafür, dass am Ende alle zufrieden sind.

  3. Ich denke mal garnicht das die Reporter da lange suchen müssen.
    Da werden doch meist finaziell schlecht gestellte Menschen (aus welchem Grund auch immer) besucht und für einen kleinen dreh, ein noch kleinerer Obolus angeboten.
    So stellt sich das Unterschichten TV (Entschuldigt das ich es so nenne) im Vor und Nachmittagsprogramm doch seit einigen Jahren zusammen. Anstatt ein Paar sinnige Sendungen oder Berichte zu bringen, wird doch lieber das Elend der Bevölkerung gezeigt.
    So können die Menschen, die sich nicht in der dargestellten scene wieder erkennen sagen wie gut es Ihnen doch geht. Brot und Spiele für das Volk und die wirklichen Belange werden einfach von den Medien aus den köpfen gefilmt.