iPhone 4G-Prototyp für nur 5.000 Dollar – Apple bestätigt Echtheit

Gestern ging der Fund eines vermeintlichen Apple iPhone 4G-Prototypen im Netz rauf und runter. Engadget schrieb als einer der ersten Tech-Blogs darüber. Veröffentlichte sogar ein nicht ganz scharfes Foto von dem Telefon. Gerüchte und Spekulationen über die Echtheit machten die Runde – bis Gizmodo mit einem Paukenschlag die Bühne betrat und neben detaillierten Bildern und zahlreichen Infos zur Ausstattung auch ein erstes Hands-On-Video präsentierte. Und obwohl Apple sich bis dato nicht zu dem Fund geäußert hat, sprachen fast alle Indizien für die Echtheit des iPhone-Prototypen.

Hier sind noch einmal die wichtigsten Features:

– iPhone OS 4.0
– Kamera auf der Vorderseite, unter anderem für Video-Chats
– verbesserte Kamera auf der Rückseite mit größerem Objektiv (fünf Megapixel?)
– Blitzlicht
– Micro-SIM-Karte wie beim iPad 3G
– verbessertes Display mit höherer Auflösung (HD-Auflösung)
– zweites Mikrophon neben der Kopfhörer-Buchse, vermutlich zur Geräuschunterdrückung
– zwei Lautstärkeregler
– alle Knöpfe (Power, Mute, Volume) sind aus Metall
– flacher, nicht-gewölbter Rücken (aus Keramik?)
– insgesamt eckigeres Design
– Aluminiumrahmen rund um das Gehäuse
– kleinere interne Bauteile, da der Akku 16 Prozent größer ist

Gestern Nacht kam dann nochmals Bewegung in die Geschichte, als bekannt wurde, dass die Jungs von Gizmodo für das Smartphone 5.000 US-Dollar auf den Tisch des Finders gelegt haben. Zudem meldete sich die Rechtsabteilung von Apple bei den Bloggern. In einem kurzen Schreiben bestätigte der Konzern die Echtheit der ganzen Geschichte, betonte aber, dass der Prototyp nicht verloren gegangen sei, sondern gestohlen wurde – und dass Apple das Gerät natürlich zurück haben wolle.

20. April 2010 von Michael Friedrichs
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