Microsoft Word: Kein Verkauf mehr nach dem 11. Januar 2010

Diese Entscheidung dürfte der Chefetage von Microsoft gar nicht gefallen haben. In dem laufenden Rechtsstreit – es geht um die Verletzung eines Patents, mehr Details findet ihr beispielsweise bei Spiegel Online – hat nun das zweite Gericht gegen die Interessen des Softwarekonzerns entschieden. Demnach darf das Unternehmen ab dem 11. Januar nächsten Jahres seine bekannte Textverarbeitungssoftware Word nicht mehr verkaufen. Zusätzlich verdonnerten die Richter Microsoft zu einer Schadensersatzzahlung in Höhe von 290 Millionen US-Dollar.

Konkret geht es bei dem Rechtsstreit um die Integration patentgeschützter Anwendungen des kanadischen Unternehmens i4i in die Word-Versionen 2003 und 2007. Die Beta-Version von Word 2010 ist von dem Verkaufsstopp allerdings nicht betroffen. Nichtsdestotrotz wird Microsoft die finale Version seiner Textverarbeitung ändern müssen, wenn es zu keiner Einigung zwischen den beiden Unternehmen kommt. Davon geht allerdings niemand aus, denn für die Redmonder steht hier einiges auf dem Spiel.

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23. Dezember 2009 von Michael Friedrichs
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