RIP Sascha Lobo: Grabschmuck nach seinem Geschmack

Basis_Anz3_A6_quer.inddNein, Sascha Lobo ist nicht tot, sondern erfreut sich hoffentlich bester Gesundheit. Zudem ist der gute Mann zwei Jahre jünger als ich. Nichtsdestotrotz kann ich mir gut vorstellen, dass er an dem oben abgebildeten Grabschmuck durchaus gefallen finden würde. Auch einen Textvorschlag für den Grabstein gibt es bereits: „Hier ruht Sascha Lobo – er hatte schon immer einen eigenen Kopf“.

Entstanden ist der kreative Grabschmuck im Rahmen einer bundesweiten Marketing-Aktion, mit der der Bund deutscher Friedhofsgärtner seit Anfang Oktober den gesellschaftlichen Umgang mit Tod und Trauer sowie die Kreativität und Individualität des Berufs „Friedhofsgärtner“ in den Fokus der Öffentlichkeit bringen will.

Mit dieser Kampagne zeigen die Friedhofsgärtner, wie eine individuelle Grabgestaltung die Persönlichkeit des Verstorbenen und die Erinnerung an ihn zum Ausdruck bringen kann.[…] Zum einen durch einen besonderen Gast, den wir dafür gewinnen konnten: Der Kabarettist, Theater- und Film-Schauspieler Bill Mockridge, bundesweit bekannt durch seine Rolle als „Erich Schiller“ in der „Lindenstraße“. Bill Mockridge beschäftigt sich schon seit längerem mit dem Tod und der Frage, was von einem Menschen danach in Erinnerung bleibt.

Ob Sascha Lobo diese Aussage gefallen wird, muss er selbst – hoffentlich hier in den Kommentaren – beantworten. Ich hätte jedenfalls ein Problem damit, wenn ich das Zeitliche gesegnet habe und die Leute sagen würden: „Mensch, der Michael hatte aber tolle Haare“. Was denkt ihr?

via off the record

26. Oktober 2009 von Michael Friedrichs
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