„Schwarzbuch WWF“: 21 Stellen geändert oder gestrichen


Es gibt Neuigkeiten zum Thema „Schwarzbuch WWF“: Autor Wilfried Huismann, der Verlag Random House und der WWF haben sich im Streit um einige Inhalte in dem umstrittenen Werk „Schwarzbuch WWF: Dunkle Geschäfte im Zeichen des Panda“ außergerichtlich geeignet. Dies teilen alle Beteiligten in eigenen Pressemitteilungen (WWF und Random House) mit. Nach Angaben des WWF wurden 21 Passagen in dem 250 Seiten starken Buch geändert oder gestrichen. Der Verlag macht zu den Änderungen keine konkreten Angaben, bis auf die Tatsache, dass verschiedene Passagen des Buches in einer neuen Auflage modifiziert formuliert werden und dass es sich bei den zu ändernden Textstellen es sich nur um Detailformulierungen handelt, die in Abstimmung aller Beteiligten nun unmissverständlich dargestellt werden.

Weiter schreibt der Verlag:

Das Verfahren vor dem Landgericht Köln ist damit ohne Urteil erledigt, andere Gerichtsverfahren sind nicht mehr zu erwarten. Die dritte Auflage des Buches wird nach den Textveränderungen voraussichtlich noch im Herbst dieses Jahres erscheinen. Die bisherigen Auflagen dürfen vom Handel ohne zeitliche Beschränkung weiter verkauft werden.

Und weil der Streit nun beigelegt ist, meldet der WWF in seiner Pressemeldung:

Im Übrigen freue sich der WWF, die Zusammenarbeit bei der Umstellung des Verlages Random House auf nachhaltiges Papier, die 2010 begonnen wurde, weiter zu vertiefen.

Abschließend würde mich natürlich noch interessieren, welche Textstellen genau geändert wurden. Ob ich darauf eine Antwort bekommen werde, vermute ich nicht. Dann bleibt mir nur der direkte Vergleich zwischen der Ur-Version und der „zensierten“ Auflage, die im Herbst voraussichtlich in die Regale kommen soll.

UPDATE 27. Juli 2012:
Sowohl der WWF als auch das Güterloher Verlagshaus (Random House) haben reagiert und die Veröffentlichung von entsprechenden Details angekündigt.

26. Juli 2012 von Michael Friedrichs
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