So können Fans das U2-Gratiskonzert auf YouTube doch noch schauen

Die deutschen U2-Fans dürfen sich bei der GEMA wieder einmal ganz herzlich bedanken. Da derzeit zwischen YouTube und der Musikverwertungsgestellschaft kein Lizenzvertrag besteht und sich beide Parteien laut laut.de nicht über die Höhe der zu entrichtenden Lizenzgebühren einigen konnten, darf das Gratiskonzert der irischen Musiker in Deutschland nämlich nicht gezeigt werden. In 15 anderen Ländern dieses Welt dagegen schon. Wenn am kommenden Sonntagabend die vier Jungs aus Dublin die Bühne im ausverkauften Pasadena Rose Bowl (in Kalifornien) betreten und 96.000 Fans vor Ort das Spektakel hautnah miterleben können, dann werden auch rund um den Globus Millionen U2-Fans vor ihrem Rechner sitzen, um das Konzert via kostenlosem YouTube-Webcast live mit zu verfolgen.

Damit ihr das Konzert trotz GEMA-Ausstrahlungsverbot hierzulande doch noch schauen könnt, hilft wie immer in solchen Fällen der Griff in die Software-Kiste. Ein anderer Proxy-Server muss her, der meine wahre Herkunft verschleiert und so tut, als wäre ich gar nicht in Deutschland, sondern beispielsweise in den USA. Ein Tool, mit dem ich bereits gute Erfahrungen gemacht habe, heißt Hotspot Shield. Technische Details kann ich euch ersparen. Fakt ist aber, dass die Software mir den Zugang ins Internet von einer amerikanischen IP-Adresse aus ermöglicht und einem Konzertvergnügen nichts mehr im Wege steht.

Einfach das Programm downloaden, installieren und per Mausklick aktivieren. Weitere Einstellungen brauchen in aller Regel nicht gemacht zu werden. Nach dem Konzert nicht vergessen, Hotspot Shield wieder zu deaktivieren. Viel Spaß mit U2!

24. Oktober 2009 von Michael Friedrichs
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