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Mega-Update: WordPress 3.0 kommt am 13. April

Ein spätes Osterei gibt es in diesem Jahr von WordPress. Die Entwickler des weit verbreiteten Blog-Systems haben jetzt einen konkreten Release-Termin für WordPress 3.0 angekündigt. Demnach soll die fertige Version bereits am 13. April zum Download bereit gestellt werden. Vor ein paar Wochen hieß es noch, die neue WordPress-Version werde voraussichtlich erst Sommer veröffentlicht. Ob es bei diesem Termin bleibt, steht erfahrungsgemäß noch in den Sternen steht.

Immerhin: das Ziel ist gesetzt und ein grober Zeitplan für die Entwickler wurde festgelegt. Insofern es keine Verschiebungen gibt, soll am 1. März die öffentliche Beta-Phase beginnen, am 29. März eine Release Candidate-Version erscheinen und am 13. April wie gesagt die fertige Software veröffentlicht werden.

Was ist neu bei WordPress 3.0? Hier die wichtigsten bekannten Änderungen:
Das Standardtheme “Kubrick” wird in Rente geschickt und die Nachfolge tritt “2010″ an. Bis auf den Namen gibt es derzeit nur wenige Informationen zu dem neuen Standardtheme. Laut Peruns Weblog soll als Vorbild das Theme “Kirby” herhalten und sowohl einen anpassbaren Header (separat für Seiten und Artikel) als auch einen anpassbaren Hintergrund und ein Drop-Down-Menü beeinhalten.

Die bisherigen Versionen von WordPress Multi-User (WPMU) und WordPress werden vereint. Das bedeutet, dass die Funktionen von WPMU in WordPress integriert werden und die Entwicklung von WPMU eingestellt wird. Mit WordPress 3.0 soll es optional möglich werden, beliebig viele Blogs anzulegen und zu verwalten. Darüber hinaus wird man die Social Network-Erweiterung BuddyPress verwenden können.

Core-Plugins werden eingeführt. Damit können Funktionen in Plugins ausgelagert werden. Zudem können die Benutzer so selber entscheiden, welche Komponenten ihr System enthalten soll und welche nicht. Damit wird einerseits dem Ruf nach einem schlankeren System Rechnung getragen und andererseits kann die Entwicklung einzelner Komponenten fokussierter stattfinden.

Auch die Menüführung des Frontends können Nutzer ab WordPress 3.0 nach ihrem Wünschen konfigurieren. Die Entwickler haben das Feature in einem kurzen Screencast kurz vorgestellt. Um diese Funktion allerdings nutzen zu können, muss im Theme ein spezielles Template-Tag eingebaut werden.

WordPress 2.8.5 Update stopft Sicherheitslücken

wordpress-logoVor dem großen Sprung auf WordPress 2.9 (soll Ende des Jahres erscheinen) haben sich die Entwickler der Blog-Software scheinbar dazu entschlossen, mit der Version 2.8.5 ein weiteres Update herauszugeben. So soll die Aktualisierung unter anderem eine Sicherheitslücke in der Trackback-Schnittstelle stopfen, über die ein DoS-Angriff auf die Installation gestartet werden kann. Diese Lücke wird von den Entwicklern allerdings als nicht sonderlich gefährlich eingestuft. Trotzdem wird Nutzern ein Update dringend empfohlen. Die deutsche Sprachversion wird wird voraussichtlich heute im Laufe des Tages verfügbar seinsteht ab sofort zum Download bereit.

Welche Probleme noch gefixt wurden?

The headline changes in this release are:

* A fix for the Trackback Denial-of-Service attack that is currently being seen.
* Removal of areas within the code where php code in variables was evaluated.
* Switched the file upload functionality to be whitelisted for all users including Admins.
* Retiring of the two importers of Tag data from old plugins.

Etwas seltsam finde ich die Beschränkung der Upload-Möglichkeiten für Admins. Demnach können sie nach dem Update aus Sicherheitsgründen nicht mehr ohne weiteres alle Dateitypen in der Mediathek hochladen. Für den normalen Nutzer gilt dieser “Schutz” bereits seit längerer Zeit (Stichwort MIME-Type-Whitelist). Der Sinn erschließt sich mir jedoch nicht so ganz, da ich als Admin in der Regel sowieso alle Rechte im Blog habe und die Beschränkungen mit der Edit-Funktion deshalb leicht aufheben kann.

After the Deadline: WordPress-Korrektur-Tool wird Open Source

afterthedeadlineRechtschreib- und Grammatikfehler auf Wiedersehen. Wie die Jungs von ZDNet erfahren haben, hat der WordPress-Betreiber Automattic den automatischen Korrekturdienst “After the Deadline” übernommen. Wie viel Geld bei dem Deal den Besitzer gewechselt hat, ist nicht bekannt. Ist eigentlich auch nicht wichtig.  Der Dienst steht Bloggern bereits seit längerem zur Verfügung – allerdings nur in englischer Sprache. Mit der Übernahme wird das Korrektur-Tool Open Source und soll ab sofort von der Community weiter entwickelt werden – insbesondere andere Sprachen sollen auf der Wunschliste ganz oben stehen.

Via: ZDnet.de