
Die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht. Wie die US-Tech-Blogger von Boy Genius Report aus gleich mehreren zuverlässigen Quellen erfahren haben, will auch BlackBerry-Hersteller Research in Motion (RIM) in diesem Jahr noch ein Tablet auf den Markt bringen. Das Besondere an dem Gerät: das Gerät benötigt keine eigene Mobilfunkverbindung, sondern greift zum Datenabgleich auf die Bluetooth-Schnittstelle des BlackBerry zurück. Insofern die Gerüchte der Wahrheit entsprechen, verfügt das BlackPad über einen 8,9 Zoll großen Touchscreen und ist damit um knapp zwei Zentimeter kleiner als das Apple iPad-Display mit 9,7 Zoll. Der Tablet soll kein UMTS-Modul besitzen, sondern lediglich eine Bluetooth- und WLAN-Schnittstelle zur Datensynchronisierung und für Internetdienste haben. Auf den Markt kommen soll das BlackPad pünktlich zum Weihnachtsgeschäft im Dezember. Allerdings arbeiten die Entwickler den Informationen zufolge mit Hochdruck daran, ihr Multimedia-Tablet schon vorher in die Verkaufsregale zu bringen.
Weitere Details sind derzeit noch nicht bekannt, insbesondere war die technische Ausstattung anbelangt. Den Informationen zufolge hat RIM bis vor kurzem noch an einer Monochrome-Version des BlackPad gearbeitet, um – so war es wohl ursprünglich geplant – dem Amazon Kindle Konkurrenz zu machen. Nach Apples iPad-Ankündigung soll die Hardware des BlackPad aber noch einmal ordentlich überarbeitet worden sein.
Ich bin jedenfalls schon gespannt auf das fertige Produkt, obwohl ich finde, dass das Multimedia-Tablet auf den ersten Blick nicht unbedingt in das bisherige RIM-Portfolio passt.

Axel Springer ist mit einem historischen Rekord-Quartalsergebnis und einem kräftigen Umsatzzuwachs erfolgreich in das Geschäftsjahr 2010 gestartet, dies verkündete der Medienkonzern vor ein paar Tagen via Pressemitteilung. Eine Belebung des Werbemarktes, insbesondere im März, Kostendisziplin und positive Effekte aus Restrukturierungsmaßnahmen hätten zu einer deutlichen Verbesserung der Profitabilität in allen operativen Segmenten geführt. Zudem profitiere der Konzern vom anhaltend dynamischen Wachstum der digitalen Medien, die ihren Umsatz um mehr als 50 Prozent erhöhen und nach den inländischen Zeitungen den zweitgrößten Umsatzbeitrag liefern konnten.
“Axel Springer hat einen neuen Rekord für das Ergebnis eines ersten Quartals erreicht und die Prognose für das Gesamtjahr angehoben – das beweist: Die Transformation in die digitale Welt bietet für ein Inhalte-Unternehmen viel mehr Chancen als Risiken, und die sehr hohen Gewinnmargen der Zeitungen und Zeitschriften zeigen”, wird der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner zitiert. Demnach hätten die Digitalen Medien im ersten Quartal 2010 mit 160 Millionen Euro (104,7 Millionen Euro im Vorjahr) erstmals den zweitgrößten Umsatzbeitrag im Konzern geleistet. Darüber hinaus seien die Werbeerlöse in diesem Bereich um 47,3 Prozent auf 113,5 Millionen Euro (im Vorjahr noch 77,1 Millionen Euro) gestiegen.
Ein besonderes Augenmerk des Medienkonzern liegt auf dem Apple iPad. Bereits Anfang April hatte sich Döpfner von den neuen Möglichkeiten, die der Tablet insbesondere Verlagen bietet, begeistert gezeigt. Kostenpflichtige Anwendungen seien eine Möglichkeit, neue Umsatzfelder zu erschließen, so der Konzernchef. Das iPad hätte sogar das Zeug dazu, die Verlagsbranche zu retten, da Bezahlmodelle für den digitalen Journalismus unbedingt notwendig wären. Mit der App iKiosk (enthält die digitalen Ausgaben von Welt, Welt Kompakt und Welt am Sonntag) hat Springer einen Anfang gemacht. Ob das kostenpflichtige Angebote, ein digitales Zeitungsabo kostet 7,99 Euro im Monat, bei den deutschen iPad-Nutzern ankommt, wird sich zeigen. Laut Döpfner liegen die Vorteile beim iPad-Abo auf der Hand. Leser bekämen die News früher als die Papier-Ausgabe. Zudem seien die Inhalte attraktiv aufbereitet. Einziger Kritikpunkt des Konzernchefs ist übrigens die mit 30 Prozent relativ hohe Umsatzbeteiligung von Apple. Mit The Iconist startet der Verlag Ende Mai übrigens sein nächstes Bezahl-Angebot fürs iPad.
Von einem Erfolg ist der Medienkonzern überzeugt. So wurden die ebenfalls kostenpflichtigen Apps Bild und Welt fürs iPhone nach eigenen Angaben bisher mehr 140.000 Mal heruntergeladen.
Als hätten die Mobilfunk-Provider nur auf das Statement von Apple heute Nachmittag (internationaler Verkaufsstart Ende Mai statt wie eigentlich geplant Ende April) gewartet, um kurze Zeit später ihre Kunden wissen zu lassen, dass auch sie beim iPad-Launch in knapp sechs Wochen mit dabei sind. Demnach werden in Großbritannien mit Vodafone, o2 und Orange gleich drei Anbieter spezielle mobile Datentarife für das iPad 3G anbieten – MicroSIM-Karte eingeschlossen.
Und jetzt wird es richtig interessant: Wie Vodafone in seiner Pressemitteilung stolz verkündet, wird der Konzern nicht nur in Großbritannien entsprechende UMTS-Datentarife anbieten, sondern auch in Spanien, Italien und Deutschland. Weitere Details, zu den (subventionierten) iPad-Preisen oder zu den Tarifen beispielsweise, wollte Vodafone allerdings nicht verraten. Von den Mitbewerbern o2, E-Plus und T-Mobile ist bis dato wenig zu hören. Der Bonner Konzern wolle sich zu einem späteren Zeitpunkt zum Thema iPad äußern, teilte ein Sprecher auf Anfrage mit.
Aber auch andere Anbieter stehen hierzulande bereits in den Startlöchern. Vor knapp zwei Wochen hat zum Beispiel der Mobilfunk-Discounter simyo mit der Prepaid MicroSIM-Karte ein entsprechendes Angebot für das iPad 3G angekündigt.
Was viele bereits vermutet haben, ist leider wahr geworden. Wie Apple per Pressemitteilung vor ein paar Minuten offiziell verkündet hat, erfolgt der internationale Launch des iPad erst Ende Mai. Also einen Monat später als eigentlich geplant – und angekündigt. Begründet wird dieser “nicht ganz einfache” Schritt mit der riesigen Nachfrage auf dem US-Markt. In knapp sechs Wochen wird es das iPad dann auch hoffentlich hierzulande offiziell zu kaufen geben.
Die gute Nachricht ist, dass das Tablet laut Apple international ab dem 10. Mai übrigens vorbestellt werden kann. Bis dahin sollen auch die Preise und mögliche Providerbindungen bekannt gegeben werden.
Hier die komplette Ankündigung von Apple:
Although we have delivered more than 500,000 iPads during its first week, demand is far higher than we predicted and will likely continue to exceed our supply over the next several weeks as more people see and touch an iPad™. We have also taken a large number of pre-orders for iPad 3G models for delivery by the end of April.
Faced with this surprisingly strong US demand, we have made the difficult decision to postpone the international launch of iPad by one month, until the end of May. We will announce international pricing and begin taking online pre-orders on Monday, May 10. We know that many international customers waiting to buy an iPad will be disappointed by this news, but we hope they will be pleased to learn the reason-the iPad is a runaway success in the US thus far.

Das Apple iPad ist noch gar nicht auf dem Markt, doch bei eBay wird bereits munter und zu stark erhöhten Preisen vorverkauft. Ich habe eben noch einmal nachgeschaut. Derzeit laufen fast 70 Auktionen für das Tablet. Ab einem Euro geht es los, doch die hohe Nachfrage treibt die Preise ordentlich nach oben. Ein iPad mit WLAN und 16 GB Speicher ist im Sofort-Kauf ab 620 Euro erhältlich. Für die 64 GB-Version (ebenfalls nur WLAN und ohne UMTS) werden gegebenenfalls 899 Euro fällig. Die Auslieferung erfolgt natürlich erst, sobald die Geräte in den USA verfügbar sind.
Ab dem 3. April wird Apple in den USA den Verkauf starten. Die einfache WLAN-Variante mit 16 GB Speicher kostet dort 499 US-Dollar. Wie ich Apple kenne, wird das iPad in Deutschland aber 499 Euro kosten. Entsprechende Hinweise gab es ja bereits bei Amazon und im T-Online-Shop. Vergleicht man die offiziellen Preise mit den eBay-Preisen, kann man durchaus von einem lukrativen Geschäft sprechen – auch wenn den Händlern für den Import der Geräte natürlich Kosten (vor allem Zoll) entstehen. Ende April dürfte die goldenen Zeiten für iPad-Vorbestellungen jedenfalls vorbei sein, denn dann ist das Apple Tablet hoffentlich auch hierzulande ganz offiziell und zu einem vernünftigen Preis zu haben.

Seit dem 12. März können Käufer in den Vereinigten Staaten das Apple iPad vorbestellen. Offizielle Verkaufszahlen gibt es noch nicht, doch glaubt man den Hochrechnungen verschiedener Analysten, dürfte Steve Jobs und seine Mannschaft durchaus zufrieden sein. Demnach haben in den ersten sechs Stunden nach Vorverkaufsbeginn zwischen 90.000 und 120.000 Käufer das Apple-Tablet bestellt. Und bis zum Verkaufsstart am 3. April dürften es einige mehr werden. Bis dahin läuft in den Apple-Fabriken in Asien die Produktion auf Hochtouren. Rund eine Million iPads sollen in den nächsten zwei Wochen vom Band laufen. Ob diese Menge reicht, ist allerdings fraglich, zumal das iPad auch außerhalb der USA zu kaufen sein wird.
Aber zurück zu den Analysten. Daniel Tello prognostiziert, dass innerhalb von drei Tagen nach Verkaufsstart weitere 150.000 Geräte über den Ladentisch gehen werden. Und nach zwei Wochen soll bereits das Eine-Millionste-iPad verkauft worden sein. Doch wie kommt der gute Mann, der schon in der Vergangenheit mit recht zuverlässigen Prognosen von sich Reden gemacht hat, auf diese Zahlen? Nun, das ist sein Job. Zahlen sammeln, auswerten und schließlich bewerten. Zum Schluss noch ein interessanter Vergleich: das Apple iPhone brauchte zwei Monate, um die Eine-Million-Hürde zu knacken.

Apple und der US-Vertriebspartner AT&T haben wieder ein paar Details zum kommenden iPad 3G bekannt gegeben. Konkret geht es um die verfügbaren Datentarife und die Möglichkeit, diese zu buchen. Normalerweise müssen Kunden einen AT&T-Shop aufsuchen oder die Hotline des Telefonkonzerns anrufen, um einen Laufzeitvertrag für das Apple iPhone abzuschließen. Doch mit dem iPad (Ende März werden die ersten Geräte in den USA auf den Markt kommen) soll alles anders werden.
Denn laut Apple können iPad-Käufer künftig bequem von zu Hause aus in die Geräte-Einstellungen ihres Tablet gehen, dort den gewünschten Datentarif auswählen und direkt aktivieren. Zur Verfügung stehen sowohl eine limitierte Datenrate von 250 Megabyte für 14,99 Dollar als auch eine unbegrenzte Datenflat für 29,99 Dollar im Monat. Die Abrechnung erfolgt über die Kreditkarte, deren Daten ebenfalls in den Tablet-Einstellungen hinterlegt werden müssen. Der Besuch im AT&T-Shop und dergleichen entfällt damit. Gut ankommen dürften auch die Warnmeldungen bei Nutzung des 250-Megabyte-Tarifs. Sind 80 Prozent den gebuchten Datenvolumens verbraucht, wird der iPad-Besitzer darüber entsprechend informiert. Gleiches passiert, wenn noch zehn Prozent (also 25 Megabyte) zur Verfügung steht und das Datenvolumen komplett aufgebraucht ist. Benötigt ein iPad-Besitzer in einem Monat ein größeres Datenvolumen, kann der gebuchte Datentarif problemlos und jederzeit aufgestockt werden. Auch der Wechsel von der Datenflat zum 250-Megabyte-Tarif soll möglich sein.
Ich persönlich finde diese Möglichkeit klasse und hoffe, dass auch T-Mobile (hierzulande ein heißer Anwärter als iPad 3G-Vertriebspartner) uns (sollten die Bonner den Zuschlag für das UMTS-iPad bekommen) diese Möglichkeit bieten wird. Die Hoffnung hege ich natürlich auch bei den anderen Anbietern wie Vodafone, o2 und E-Plus.
(via: Gadget Lab/Wired)

Es gibt angebliche Neuigkeiten zum Apple iPad. Wie die Jungs von appadvice.com aus einer zuverlässigen Quelle erfahren haben wollen, startet der Vorverkauf des Tablets bereits in dieser Woche. Sogar einen konkreten Termin wollen die Blogger schon in Erfahrung gebracht haben. Demnach kann die WLAN-Version des iPad in den USA ab dem 25. Februar (Donnerstag) vorbestellt werden. Die Auslieferung soll innerhalb von vier Wochen erfolgen.
Ob der Vorverkauf am 25. Februar auch hierzulande gestartet wird, ist nicht bekannt.
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