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Axel Springer und die Digitalen Medien


Axel Springer ist mit einem historischen Rekord-Quartalsergebnis und einem kräftigen Umsatzzuwachs erfolgreich in das Geschäftsjahr 2010 gestartet, dies verkündete der Medienkonzern vor ein paar Tagen via Pressemitteilung. Eine Belebung des Werbemarktes, insbesondere im März, Kostendisziplin und positive Effekte aus Restrukturierungsmaßnahmen hätten zu einer deutlichen Verbesserung der Profitabilität in allen operativen Segmenten geführt. Zudem profitiere der Konzern vom anhaltend dynamischen Wachstum der digitalen Medien, die ihren Umsatz um mehr als 50 Prozent erhöhen und nach den inländischen Zeitungen den zweitgrößten Umsatzbeitrag liefern konnten.

“Axel Springer hat einen neuen Rekord für das Ergebnis eines ersten Quartals erreicht und die Prognose für das Gesamtjahr angehoben – das beweist: Die Transformation in die digitale Welt bietet für ein Inhalte-Unternehmen viel mehr Chancen als Risiken, und die sehr hohen Gewinnmargen der Zeitungen und Zeitschriften zeigen”, wird der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner zitiert. Demnach hätten die Digitalen Medien im ersten Quartal 2010 mit 160 Millionen Euro (104,7 Millionen Euro im Vorjahr) erstmals den zweitgrößten Umsatzbeitrag im Konzern geleistet. Darüber hinaus seien die Werbeerlöse in diesem Bereich um 47,3 Prozent auf 113,5 Millionen Euro (im Vorjahr noch 77,1 Millionen Euro) gestiegen.

Ein besonderes Augenmerk des Medienkonzern liegt auf dem Apple iPad. Bereits Anfang April hatte sich Döpfner von den neuen Möglichkeiten, die der Tablet insbesondere Verlagen bietet, begeistert gezeigt. Kostenpflichtige Anwendungen seien eine Möglichkeit, neue Umsatzfelder zu erschließen, so der Konzernchef. Das iPad hätte sogar das Zeug dazu, die Verlagsbranche zu retten, da Bezahlmodelle für den digitalen Journalismus unbedingt notwendig wären. Mit der App iKiosk (enthält die digitalen Ausgaben von Welt, Welt Kompakt und Welt am Sonntag) hat Springer einen Anfang gemacht. Ob das kostenpflichtige Angebote, ein digitales Zeitungsabo kostet 7,99 Euro im Monat, bei den deutschen iPad-Nutzern ankommt, wird sich zeigen. Laut Döpfner liegen die Vorteile beim iPad-Abo auf der Hand. Leser bekämen die News früher als die Papier-Ausgabe. Zudem seien die Inhalte attraktiv aufbereitet. Einziger Kritikpunkt des Konzernchefs ist übrigens die mit 30 Prozent relativ hohe Umsatzbeteiligung von Apple. Mit The Iconist startet der Verlag Ende Mai übrigens sein nächstes Bezahl-Angebot fürs iPad.

Von einem Erfolg ist der Medienkonzern überzeugt. So wurden die ebenfalls kostenpflichtigen Apps Bild und Welt fürs iPhone nach eigenen Angaben bisher mehr 140.000 Mal heruntergeladen.

Google Buzz auf dem Smartphone – vorerst nur für Android und iPhone

Ihr seid Besitzer eines Android-Handys oder eines Apple iPhone? Dann könnt ihr Google Buzz gleich testen. Einfach in eurem Smartphone-Browser die URL buzz.google.com eintippen und schon kann es losgehen. Weitere Handy-Betriebssysteme sollen in Kürze ebenfalls unterstützt werden.

Alle Features und weitere Details zu Google Buzz for Mobile gibt es übrigens im Google-Blog.

iPhone OS 3.1.3 schaltet Tethering-Funktion frei


Nachdem Google mit einem umfangreichen Software-Update seinen Nexus One endlich die ersehnte Multitouch-Unterstützung spendiert hat, hat auch Apple heute ebenfalls ein Update für sein iPhone veröffentlicht. Demnach enthält die neue iPhone OS 3.1.3 laut Hersteller einige Fehlerbehebungen und andere Verbesserungen. Konkret wurde unter anderem die Genauigkeit der Batteriestatusanzeige beim iPhone 3GS verbessert sowie das Problem gelöst, warum einige Apps von Drittanbietern nicht gestartet werden konnten. Wie die Kollegen von MacGadget berichten, wurden zudem einige als gefährlich eingestufte Sicherheitslücken in den Komponenten CoreAudio, ImageIO, Recovery Mode und WebKit geschlossen. Diese Schwachstellen konnten von Angreifern ausgenutzt werden, um Schadcode auf einem iPhone einzuschleusen und auszuführen.

Besonders interessant dürfte das Update auf 3.1.3 für Besitzer eines entsperrten iPhones sein, denn Apple hat auf ihren Geräten die Tethering-Funktion frei geschaltet. Nach der Aktualisierung können sie nun von ihrem Computer aus die Mobilfunkverbindung ihres Smartphones nutzen und online gehen. Bisher war dies nur Vertragskunden gestattet.

Wie die Jungs von Engadget melden, sollten Besitzer eines geknackten iPhones mit dem Update wie immer noch warten – bis die Entwickler von blackra1n und redsn0w einen neuen Jailbreak veröffentlichen.

iMussolini: Der Duce erobert den italienischen App Store

Bei Apple liegen Licht und Schatten scheinbar dicht beieinander – zumindest was seinen AppStore betrifft. Während das Unternehmen Anfang Januar noch überschwänglich den 3.000.000.000sten Download feierte, sorgt nach dem “Mein Kampf”-eBook von Adolf Hitler jetzt erneut ein umstrittenes App für Negativschlagzeilen. Schauplatz ist dieses Mal das schöne und friedliche Italien. Im dortigen AppStore können iPhone-Besitzer seit einigen Tagen eine Anwendung namens iMussolini herunterladen. Das rund 106 Megabyte große Programm kostet 79 Cent und enthält mehr als 100 Reden des früheren Diktators Benito Mussolini – sowohl in Textform als auch in Bild und Ton.

Und offenbar erfreut sich dessen Propaganda bei den Italienern noch immer großer Beliebtheit. Mit derzeit knapp 1.000 Downloads pro Tag hat iMussolini die Verkaufscharts im AppStore quasi im Sturm erobert – und bei dem 25-jährigen Programmierer Luigi Marino ordentlich die Kassen klingeln lassen. Wenig Gutes verheißen allerdings die Kommentare unter dem App. Dort sind neben normalen Bewertungen auch immer öfter faschistische Parolen wie “Duce! Duce! Duce!”, “Mussolini ist jetzt immer bei uns” und “Mein Duce auf dem iPhone” zu lesen.

Natürlich beschwerten sich auch zahlreiche iPhone-Nutzer bei Apple. Doch entfernt wurde das umstrittene App bis dato nicht. Glück für den Programmierer, denn schon bald will der junge Mann eine überarbeitete Version von iMussolini veröffentlichen – mit mehr Inhalten und zum doppelten Preis.

iPhone OS 4.0 kommt mit Multi-Tasking – aber nur für iPhone 3G und 3GS

Der Termin für das Apple-Event am 27. Januar steht. Eine offizielle Ankündigung zu den neuen Produkten gibt es natürlich nicht. Trotzdem wollen die Jungs von Boy Genius Report von einer unternehmensnahen Quelle erfahren haben, dass es auf dem Event auch um das neue iPhone OS 4.0 gehen soll. Und nicht nur das: der als sehr vertrauenswürdig bekannte Informant hat den Tech-Bloggern auch gleich ein paar interessante Details verraten.

Demnach soll OS 4.0 systemweit Multi-Touch-Gesten unterstützen. Dies würde auch Sinn machen, da das mobile Betriebssystem von Apple auch beim Tablet (Stichwort: iSlate) zum Einsatz kommen soll. Ab OS 4.0 können Anwendungen auch im Hintergrund ausgeführt werden. Das Wechseln zwischen den einzelnen Applikation ist dann nicht mehr gleichbedeutend mit dem Schließen einer Applikation, bevor die nächste Anwendung gestartet werden. Echtes Multi-Tasking also, wenn der Informant recht behält. Des weiteren dürfen sich iPhone-Besitzer nach dem Update auch auf neue Sync-Funktionen für Kontakte und Kalendereinträge freuen. Denkbar wäre ein Import von Profildaten (ich denke da an Mail-Adressen, Nutzerfotos, etc.) aus verschiedenen sozialen Netzwerken und Diensten wie Facebook oder Flickr. Zudem soll es zahlreiche Verbesserungen am grafischen Benutzeroberfläche geben, um die Bedienung des iPhone noch einfacher und intuitiver zu gestalten.

Allerdings gibt es beim iPhone OS 4.0 auch schlechte Nachrichten. Demnach soll das Update nur für die aktuellen iPhone-Modell 3G und 3GS zur Verfügung stehen. Nutzer des ersten iPhone 2G haben demnach Pech gehabt und dürfen – wenn überhaupt – nur auf ein eingeschränktes Update hoffen.

via: Early Adopter

Tagesschau-App: ARD-Chef versteht die ganze Aufregung nicht

29. Dezember 2009 Michael Friedrichs 1 Kommentar

Die Aufregung in der deutschen Verlagswelt ist groß, seit die ARD ein kostenloses Nachrichten-App für das Apple iPhone angekündigt hat. Der Axel Springer-Verlag schimpft, der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) protestiert ebenfalls, auch Kulturstaatsminister Bernd Neumann meldet sich zu Wort und nun will auch der Bund der Steuerzahler zu der Diskussion etwas beitragen. Nur einer versteht die ganze Aufregung um die Tagesschau-App nicht. In einem Interview mit der Deutschen Nachrichtenagentur dpa hat jetzt der ARD-Chef Peter Boudgoust Stellung bezogen und sich entschieden gegen die Kritik gewehrt.

Der Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung ist völlig unverständlich. Bereits seit Jahren sind im absoluten Einklang mit der Mediengesetzgebung die Inhalte von tagesschau.de auch auf Handys oder Smartphones mobil verfügbar. Warum dies nun mit einer simplen Software zur Wahrnehmung des Angebots von tagesschau.de auf dem iPhone nicht möglich sein soll, verstehe wer will. Außerdem hält die ARD die Regeln des entsprechenden Staatsvertrages vollständig ein.

Laut Boudgoust möchte die Sendeanstalt künftig verstärkt auf die neuen Hör- und Sehgewohnheiten junger Menschen eingehen. Radio und Fernsehen seien für junge Menschen nicht mehr die bevorzugten Geräte. Es habe sich alles auf Laptops und Handys verlagert, so der ARD-Vorsitzende. Dazu gehöre auch die Präsenz in den sozialen Netzwerken. Allerdings seien die wichtigsten Voraussetzungen dafür jeweils deren Seriosität sowie ein werbefreies Umfeld.

via: Kress

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Dank GEZ-Gebühren: Tagesschau kommt als kostenloses iPhone-App

22. Dezember 2009 Michael Friedrichs 1 Kommentar

tagesschauIm ersten Quartal nächsten Jahres soll die Anwendung im AppStore zum Download zur Verfügung stehen. Das hat Kai Gniffke, Chefredakteur von ARD aktuell, verraten. Im Gegensatz zu einigen Springer-Apps wie beispielsweise BILD im Apple-Shop wird der Nachrichten-Reader komplett kostenlos sein, da das Angebot der Tagesschau bereits von den Rundfunkgebühren finanziert sei.

Großen Wert will die ARD dabei auf seriöse Nachrichten gelegt werden. Für so genannte bunte Themen oder Sport werde es so gut wie kein Platz geben. “Es ist nicht unsere Aufgabe, ein Ranking der schönsten News-Lady zu präsentieren oder eine Tiger-Woods-Fotostrecke”, betont Gniffke. Man wolle sich weiter auf dem angestammten Korridor bewegen. Hier wolle man auch weiter Maßstäbe setzen.

Ob das Tagesschau-App genau erfolgreich wird wie das Internetauftritt, bleibt abzuwarten. Laut ARD haben im September 3,6 Millionen Menschen das Angebot von “Tagesschau 24” (diese 100-Sekunden-Sache) genutzt. Fast neun Millionen Menschen verfolgen die Nachrichten-Sendung um 20 Uhr vor ihren TV-Geräten.

UPDATE: Vor wenigen Minuten hat sich Edda Fels, Unternehmenssprecherin der Axel Springer AG, wegen der kostenlosen Tagesschau-App zu Wort gemeldet und per Pressemitteilung verkündet, dass ihr Arbeitgeber über die Pläne der ARD wenig begeistert sei. Aber lest selbst:

Wir haben die Ankündigung der ARD, ein kostenloses Applet der Tagesschau in Apples AppStore anzubieten, mit Befremden zur Kenntnis genommen. Wir gingen davon aus, dass die vorhandenen Gebühren schon nicht mehr zur Finanzierung des bestehenden Angebots ausreichen. Deshalb wundern wir uns, dass im Vorfeld der geplanten Gebührenumstellung das Angebot sogar erweitert werden soll.

Es gehört ganz sicher nicht zum Grundversorgungsauftrag öffentlich-rechtlicher Fernsehanstalten, kostenlose Applets auf dem iPhone zur Verfügung zu stellen. Es handelt sich hierbei um eine nicht tolerierbare Marktverzerrung. Die privaten Verlage, darunter auch unser Haus, versuchen derzeit, Qualitätsjournalismus im Netz durch den Aufbau von Bezahlmodellen zu finanzieren mit dem Ziel, die Geschäftsgrundlage für Qualitätsjournalismus in der digitalen Zukunft zu sichern und auch dauerhaft Meinungsvielfalt zu gewährleisten. Die Folge der öffentlich-rechtlichen Kostenlos-Offensive wird sein, dass private Angebote langfristig kaum noch konkurrieren können und so Vielfalt reduziert wird.

Wir bitten Herrn Boudgoust und Herrn Marmor, freiwillig auf ein kostenloses Angebot zu verzichten.”

iPhone-Spiele von Gameloft wegen Thanksgiving günstiger

gameloftRund 300 Millionen Amerikaner feiern heute Thanksgiving – und Gameloft feiert mit. Davon können auch die deutschen mobilen Gamer profitieren, denn die Spieleschmiede bietet ab sofort bis einschließlich Sonntag ausgewählte iPhone-Titel im AppStore zum Sonderpreis von 0,79 Euro an.

Folgende Spiele gibt es billiger: Shrek Kart, Blades of Fury, Real Tennis 2009, Brothers in Arms: Hour of Heroes, Terminator Salvation, Castle of Magic und Hero of Sparta. Besonders den letzten Titel finde ich klasse. Leider sind aktuelle Top-Titel wie Die Siedler oder Asphalt 5 (habe den Vorgänger auf meinem iPhone) nicht reduziert worden.

via Stereopoly

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