Während ganz Deutschland noch über Google Street View diskutiert, geht “heute-Show“-Reporter Martin Sonneborn schon einen Schritt weiter. Ausgestattet mit falschen Mitarbeiter-Ausweisen, dunklem Anzug und wichtig aussehenden Formularen hat er zusammen mit ein paar Fotografen am vergangenen Freitag den Startschuss für Google Home View gegeben und gleich die ersten Haushalte besucht – um Innenaufnahmen zu machen und die Bilder später ins Internet zu stellen. Wer jetzt großes Misstrauen von den Bewohnern erwartet hat, irrt sich leider – wie das Video ziemlich deutlich zeigt. Mein Highlight: die schwarzen Papp-Balken für die spätere Anonymisierung (durch Pixelung) der Bewohner. Aber sehr selbst und vergesst nicht, nachher eure Bude aufzuräumen, falls das Google Home View-Team plötzlich vor eurer Wohnungstür steht und Fotos vom Schlafzimmer machen möchte
(via: Caschy)
Während in Deutschland noch heiß über die Einführung von Google Street View diskutiert wird, ist der digitale Straßen und Häuseratlas im Heimatland USA schon einen Schritt weiter. Wie ReadWriteWeb berichtet, können Street View-Nutzer dort ab sofort nicht nur eigene Bilder via Picassa oder Flickr hochladen, sondern die Bilder auch perspektivisch entsprechend anpassen. Als kleiner Nebeneffekt erhofft erhofft sich Google, über den nutzergenerierten Content nicht erschlossene Gebiete (autofreie Zonen) wie beispielsweise Fußgängerzonen erfassen zu können.
“We began integrating user photos into Street View last year. User photos allow you to view locations from entirely new perspectives, whether through the eyes of a talented photographer with a knack for capturing architectural detail, or simply taken from locations we couldn’t get to… We’re making it easier to navigate through these images in a way that should feel similar to how you’re used to exploring within Street View.”
Zeichen setzen für den Umweltschutz, Benzin sparen oder eine gute Möglichkeit, um im unwägbaren Gelände noch ein paar gute Fotos für den Google-Dienst Street View zu schießen. Letzteres scheint jedenfalls der Fall zu sein. Und das selbst gebastelte Trike mit der montierten Rotationskamera ist laut Unternehemens-Blog dafür die beste Lösung. Neben dem Geld fürs Benzin sparen die sportlichen Fahrradfahrer des Internetriesen auch noch den Gang ins Fitness-Studio. Ich würde ja nur zur gerne wissen, was das ganz Ding so wiegt.
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