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BlackPad: Blackberry-Hersteller RIM plant eigenes Multimedia-Tablet

Die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht. Wie die US-Tech-Blogger von Boy Genius Report aus gleich mehreren zuverlässigen Quellen erfahren haben, will auch BlackBerry-Hersteller Research in Motion (RIM) in diesem Jahr noch ein Tablet auf den Markt bringen. Das Besondere an dem Gerät: das Gerät benötigt keine eigene Mobilfunkverbindung, sondern greift zum Datenabgleich auf die Bluetooth-Schnittstelle des BlackBerry zurück. Insofern die Gerüchte der Wahrheit entsprechen, verfügt das BlackPad über einen 8,9 Zoll großen Touchscreen und ist damit um knapp zwei Zentimeter kleiner als das Apple iPad-Display mit 9,7 Zoll. Der Tablet soll kein UMTS-Modul besitzen, sondern lediglich eine Bluetooth- und WLAN-Schnittstelle zur Datensynchronisierung und für Internetdienste haben. Auf den Markt kommen soll das BlackPad pünktlich zum Weihnachtsgeschäft im Dezember. Allerdings arbeiten die Entwickler den Informationen zufolge mit Hochdruck daran, ihr Multimedia-Tablet schon vorher in die Verkaufsregale zu bringen.

Weitere Details sind derzeit noch nicht bekannt, insbesondere war die technische Ausstattung anbelangt. Den Informationen zufolge hat RIM bis vor kurzem noch an einer Monochrome-Version des BlackPad gearbeitet, um – so war es wohl ursprünglich geplant – dem Amazon Kindle Konkurrenz zu machen. Nach Apples iPad-Ankündigung soll die Hardware des BlackPad aber noch einmal ordentlich überarbeitet worden sein.

Ich bin jedenfalls schon gespannt auf das fertige Produkt, obwohl ich finde, dass das Multimedia-Tablet auf den ersten Blick nicht unbedingt in das bisherige RIM-Portfolio passt.

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Mit und ohne UMTS: Apple iPad kostet zwischen 499 und 829 Dollar

Es war wieder einmal sein Auftritt. Apple-Boss Steve Jobs hat vor knapp zwei Stunden seinen von vielen Fans heiß erwarteten Tablet vorgestellt. Das iPad ist mit einem 9,7 Zoll LED-Display (1024 x 768 Pixel) ausgestattet und läuft mit der aktuellen iPhone OS-Version. Die Steuerung erfolgt via Touchscreen. Der Tablet wiegt je nach Ausstattung rund 750 Gramm und ist rund 1,2 Zentimeter dick. Die Batterie-Laufzeit soll laut Apple bei zehn Stunden liegen und über eine Standby-Zeit von einem Monat verfügen. Zur Grundausstattung gehören neben dem 1 GHz Apple A4-Prozessor (ja, richtig gelesen), WLAN 802.11n, Bluetooth 2.1, der obligatorische Bewegungssensor, ein Kompass sowie ein Lautsprecher und ein Mikrofon. Über eine Digitalkamera verfügt der iPad leider nicht.

Und jetzt wird es interessant. Das Gerät wird wahlweise mit 16, 32 und 64 GB Flashspeicher ausgeliefert. Auch in puncto UMTS haben Käufer die Wahl. Demnach kostet der einfach iPad mit 16GB Speicher mit WLAN-Unterstützung 499 Dollar. Mit UMTS kostet das Ding 130 Dollar mehr. Die Deluxe-Version mit 64 GB Flashspeicher und UMTS-Modul liegt laut Apple bei 829 Dollar.

Alle Modelle werden ohne Netlock ausgeliefert. Im März kommen die WLAN-Modelle in den USA auf den Markt, im April dann die UMTS-Varianten. Ab Juni dann wohl auch in Deutschland, wenn ich das eben richtig verstanden habe.

UPDATE: Das iPad soll ab März auch in Deutschland auf den Markt kommen. Auch die entsprechende Euro-Preise gibt es schon.

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Steve Jobs neustes Spielzeug: das neue Apple iPad in Bildern

Danke an die Kollegen von Engadget für die tollen Bilder und die Live-Berichterstattung!

Warum der Apple Tablet nicht iPad heißen sollte

… weil das Team von MadTV diese Bezeichnung bereits im Jahr 2006 für einen ihrer spaßigen Clips verwendet hat. In dem 90-Sekünder ging es um eine neue Apple-Erfindung. Nein, es ging nicht um einen Tablet-PC, sondern um ein Hygieneprodukt für Frauen. O-Ton: “iPad offers protection for up to 1,000 periods”. Ob sich Apple noch an diesen Clip wohl noch erinneren? Falls ja, iSlate oder iTablet klingen auch ganz nett – und wenn sich Steve Jobs und seine Marketingstrategen doch für iPad entscheiden sollten, hätte ich gleich noch einen Vorschlag. Nennt das Ding doch einfach iPad maxi. :-)

via: iPhone Savior

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Apple iSlate: Steve Jobs Anwälte gehen gegen Kopfgeld-Angebot vor


Die Gerüchteküche brodelt wieder einmal wie verrückt. Um was es geht? Um neue Apple-Hardware natürlich, denn nirgendwo ist der Hype um ein kommendes Gadget so hoch wie bei diesem Unternehmen. Konkret geht es um den iSlate (wenn er denn so heißt). Fast täglich tauchen im Internet vermeintliche Produktfotos auf, die sich bei genauem Hinsehen als plumpe Photoshop-Fälschungen entpuppen. Auch mit den angeblichen Features ist das so eine Sache. Was stimmt an den Gerüchten? Welche Details stimmen nicht? Die Fragen sind nicht leicht zu beantworten, denn Apple hüllt sich wie immer in Schweigen. Die Standard-Antwort in solchen Fällen lautet in der Regel: “Kein Kommentar”.

Da kam den finanzkräftigen Tech-Bloggern von Valleywag eine tolle Idee. Um an echte Informationen über den Apple-Tablet zu kommen, haben die Betreiber ein Kopfgeld in Höhe von bis zu 100.000 US-Dollar ausgesetzt. Für ein Bild in guter Qualität gibt es schon 10.000 Dollar. Für ein Video gibt es die doppelte Summe. Für ein Foto mit Steve Jobs und dem iSlate in der Hand lassen die Blogger sogar 50.000 Dollar springen. Noch mehr Geld – 100.000 Dollar um genau zu sein – gibt es für Denjenigen, der mit einem Testgerät in der Valleywag-Redaktion vorbei kommt und die Blogger damit eine Stunde rumspielen lässt.

Bei diesen Summen kann ein unzufriedener und schlecht bezahlter Apple-Mitarbeiter schon mal schwach werden. Kein Wunder, dass diese Aktion die Anwälte von Steve Jobs auf den Plan gerufen hat. Sie haben die Tech-Blogger in einem netten Schreiben aufgefordert, die ganze Sache umgehend einzustellen – oder die rechtlichen Konsequenzen zu tragen. Die Aktion verstoße gegen kalifornisches Recht und sei ein Aufruf zur Missachtung von Apple-Geschäftsgeheimnissen, wenn ich das richtig verstanden habe.

Besonders interessant ist der zweite Absatz der Anwaltspost (Seite1, Seite 2):

Die Schlussfolgerung der Valleyway-Blogger: Die Juristen hätten mit ihrem Schreiben indirekt den iSlate bestätigt und selbst den konkretesten Hinweis auf das Tablet geliefert. Als kleines Dankeschön für die Anwälte gab es übrigens eine “Natürlich Blond 2“-DVD (mit Reese Witherspoon in der Hauptrolle), einen 25-Dollar-Gutschein für den Zune-Store sowie ein extra scharfes Steakmesser-Set.

Ach ja, da war noch was. Falls Vallyway wieder erwarten doch an die entsprechenden Informationen, sprich Foto- und Bildmaterial vom iSlate, kommen sollte und diese auch veröffentlichen würde, gibt es richtig Ärger. Aber auch dafür haben die Blogger eine Lösung parat: “Verwendet einfach eine anonyme Mailadresse. Dann wissen wir nicht, wer ihr seid und können euch nicht an Apple verraten”.

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