Telekom löscht 19 Terabyte Vorratsdaten

Kaum hatte die Richter am Bundesverfassungsgericht die Vorratsdatenspeicherung für verfassungswidrig erklärt, da drückten die meisten Telekommunikations- konzerne schon auf den Löschknopf und schoben Milliarden von gespeicherten Verbindungsdaten in den digitalen Mülleimer. Mit dabei ist auch die Deutsche Telekom. Wie golem.de berichtet, sind die Bonner gerade dabei, sage und schreibe 19 Terabyte (!!) Vorratsdaten zu löschen, was ungefähr 4,85 Milliarden ausgedruckte DinA4-Seiten entsprechen würde. Dass der Löschvorgang nicht innerhalb von ein paar Minuten abgeschlossen sein dürfte, sollte bei der Datenmenge eigentlich klar sein. Kein Wunder also, dass der Vorgang laut Telekom-Sprecher mehrere Tage dauert. Sicherheitskopien und Backups gebe es übrigens nicht. Zudem sei die Löschung der gespeichert Verbindungsdaten vollständig und endgültig.

(Bild: Klicker / pixelio.de)

04. März 2010 von Michael Friedrichs
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1 Kommentar

  1. Überall schreibt man von den riesigen Datenmengen. Ich bin eher überrascht, dass es so wenig ist.

    Auch ist mir unverständlich, was daran mehrere Tage dauern soll. Es werden ja nicht ein paar ausgewählte Daten rausgeslöscht, sondern der komplette Datenbestand. Bei ersterem würde ich es aufgrund der zusätzlichen Datenbankneuorganisation sogar verstehen, wenn´s länger dauert.